Technik des PeriData-Link-Modus

Initialisierung des Links: Im Link-Modus arbeiten die Praxis-Software und PeriData als eigenständige Programme, aber mit dem gleichen aktuellen Patienten. Der Link-Modus wird durch die Praxis-Software gestartet durch einen Call (Shell-Execute) von PeriData. Bei diesem Call werden die aktuellen Patientendaten übergeben. Die Übergabe der Patientendaten erfolgt über die Kommandozeilen-Parameter und im GDT-Linkmodus zusätzlich über eine GDT-Datei. Zu den übergebenen Daten gehören Patientenname, Geburtsdatum und die Patienten-ID in der Praxis-Software (GDT-Modus) oder ein Dateiname (OnePat-Modus), der sinnvollerweise auch der Patienten-ID in der Praxis-Software entspricht.

Das macht Peridata beim Start mittels Call: PeriData erzeugt beim Start für jeden Patienten eine eigene Datenbank, deren Name dem übergebenen Dateinamen entspricht oder aus der ID erzeugt wird. Wenn bereits eine Datenbank vorhanden ist, wird sie geöffnet.

Linkmode Prinzip

Das macht PeriData beim Datenempfang: Wenn PeriData Daten empfängt und speichert, wird eine Message-Datei geschrieben. Dieses ist entweder eine GDT-Datei oder beim OnePat-Modus eine MES-Datei. Diese Dateien kann die Praxis-Software lesen (Polling-Routine) und für Einträge in der Patientenakte nutzen.

Woher weiß PeriData, das der Patient in der Praxis-Software gewechselt wurde? PeriData weiß das NICHT ! Wenn Gesichtsfeld-Daten von einem anderen Patienten empfangen oder angesehen werden sollen, muß PeriData erneut aus der Praxis-Software aufgerufen werden. PeriData öffnet sich dann mit der Datenbank des anderen Patienten. Manchmal muss PeriData vor dem Aufruf manuell geschlossen werden (Betriebssystem-Verhalten).

Zuordnung: Die Patienten-ID (bzw. der Filename im OnePat-Modus) ist das einzige Identifizierungskriterium zwischen beiden Programmen. Wenn sich der Patientenname geändert hat (z.B. durch Heirat), bleibt die ID in der Praxis-Software gleich. Beim Öffnen der PeriData-Datenbank wird der Name überprüft und PeriData fragt nach einer Bestätigung des Namenswechsels. Bei OK wird der Patientenname in der PeriData-Datenbank überschrieben, die Frage kommt später nicht mehr.

Spezialfälle: Wenn Praxis-Software gewechselt oder zusammengeführt wird, kann die Integrität des Links gerettet werden, wenn die Patienten-ID zum Teil erhalten bleibt. Wenn für verschiedene Praxen (Betriebsstätten) vor die bestehende Patientennummer eine Betriebsstätten-ID gesetzt wird (z.B. aus Patient 012345 der Betriebsstätte 3 wird Patient 03012345), kann man die PeriData-Datenbanken mit der Hilfe von Umbenennungs-Programmen anpassen, und die Zuordnung stimmt wieder. Fragen Sie dazu unseren Rat, und machen Sie immer Kopien aller Daten !

Weitere technische Details: GDT-Linkmodus und der ONEPAT-Linkmodus

Wenn die Integration nicht möglich ist, gibt es auch die Möglichkeit der Parallel-Installation