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Auf dieser Karteikarte wird die Import-Verbindung zum Gerät hergestellt. Der Import ist passiv, das heisst, PeriData wartet auf Untersuchungs-Daten. Das Gerät muss aktiv werden und die Daten exportieren. Informationen zur Export-Konfiguration erhält man mit einem Klick auf den Geräte-Typ (weiter unten).
Die Konfiguration wird nur am Perimeter-Arbeitsplatz durchgeführt. Nur an diesem Platz werden die Daten in die Datenbank importiert und gespeichert. Alle anderen PCs lesen die gespeicherten Gesichtsfelder aus der PeriData-Datenbank. Sie benötigen keine Verbindung zum Perimeter. Mehrfache Verbindungen zum gleichen Perimeter sind problematisch.
Ausser der IMPORT-Schnittstelle gibt es eine EXPORT-Schnittstelle, um Patienten-Stammdaten (Name usw.) zum Perimeter zu schicken.
Geltungsbereich: Die Einstellungen auf dieser Karteikarte gelten standardmäßig für alle Benutzer auf diesem PC. Ausnahme: Wenn die Option "Jeder USER hat eigene Einstellungen" aktiviert ist, gilt die Konfiguration nur für den aktuellen Benutzer und wird in der Windows-User-Registry gespeichert. Diese Option ist notwendig bei einem Terminal-Server und ermöglicht die Konfigurationen von Arbeitsplätzen mit und ohne Perimeter-Verbindung (spezielle Benutzer-Namen am Perimeter-Arbeitsplatz !).
Suche die COM-Nummer, in die das Kabel eingesteckt ist. Wähle den Gerätetyp. Folgende Perimeter werden über KABEL verbunden:
Serielle Parameter. Diese Einstellungen überschreiben die Einstellungen im PC-Gerätemanager / im USB-Seriell-Adapter. Im Perimeter müssen die Werte passend eingestellt werden.
DATUMSFORMAT (nur HFA1/HFA2): Format des Datum-String vom Perimeter. Fehler führen zum Verwechseln von Monat und Jahr. FILE-ENDE prüfen (nur HFA1/HFA2): AN (Standard): Beendet die Datenübertragung, wenn das Zeichen "FILEENDE" empfangen wurde. AUS: Die Datenübertragung endet nach einem Timeout
Wähle den Gerätetyp an der ersten File-Schnittstelle. Die zweite File-Schnittstelle ist nur notwendig, falls mehrere unterschiedliche Perimeter-Typen an diesem PC verbunden werden. Folgende Perimeter verwenden FILE-Transfer:
Bei mehreren Perimetern mit dem gleichen Datenformat muss nur ein FILE-Feld definiert werden. Die FILE-Schnittstelle wird auch bei Kabel-Perimetern verwendet, wenn ein anderer Prozess die Kabeldaten empfängt und in einem Rohdaten-File speichert (z.B. bei Terminal-Server-Architektur). Fragen Sie uns um Rat.
AUS (Standard): Für die Datenübertragung wird das Standard-Verzeichnis C:\PeriDataExchange verwendet.
EIN: Die Datenübertragung erfolgt über ein anderes Verzeichnis, das in dem Feld darunter eingegeben ist. UNC-Pfade sind möglich. Maximal 39 Zeichen. Diese Option ist die Ausnahme. Fragen Sie uns um Rat.
Was ist das IMPORT-Verzeichnis? Die Datenübertragung erfolgt in 2 Schritten. Im 1.Schritt exportiert das externe Perimeter-Programm ein "Rohdaten-File" in dieses Verzeichnis. Für das Perimeter-Programm ist es also das Export-Verzeichnis. Im 2.Schritt (IMPORT-SCHRITT) liest PeriData das Rohdaten-File, konvertiert die Daten und importiert sie in die PeriData-Datenbank. Bei der Kabelübertragung empfängt PeriData die Daten an der COM-Schnittstelle und schreibt selbst ein Rohdaten-File in das IMPORT-Verzeichnis. Es gibt 2 Gründe, dass ein anderes Import-Verzeichnis verwendet werden muss: 1.Bei Terminal-Server-Architektur. 2.Das Perimeter-Steuerungs-Programm schreibt in ein anderes Import-Verzeichnis, z.B. beim HFA3, wenn "PeridataExchangeOnHfa" verwendet wird
AUS (Standard): Die Perimeter-Einstellungen gelten für ALLE Benutzer auf diesem Computer.
EIN: Die Perimeter-Einstellungen gelten nur für DIESEN Benutzer. Das ist notwendig bei Terminal-Server-Architektur. Benutzer bedeutet hier ein PC. Nur am PC neben dem Perimeter wird eine Import-Schnittstelle aktiviert, die anderen PCs sind im Viewing-Modus.
Beachte: Der Menüpunkt kann nur mit Administrator-Rechten geändert werden. Beim Einschalten wird ein File namens "PeriWin_Opt_Are_User_Specific.txt" in C:\PeriDataExchange erzeugt. Wenn diese Datei existiert, kann der Menüpunkt nicht mehr versehentlich ausgeschaltet werden.
AUS (Standard): PeriData importiert alle empfangenen Rohdaten.
EIN: Die Kabeldaten werden in das Rohdaten-File im Import-Verzeichnis gespeichert (EMPFANGS-SCHRITT). Der 2.Schritt = IMPORT-SCHRITT in die Datenbank ist blockiert. Datenbanken können nicht geöffnet werden.
Der IMPORT-SCHRITT wird dann durch ein zweites PeriData-Programm auf einer anderen Plattform (z.B. Terminal-Server) durchgeführt. In dieser Instanz ist eine FILE-Schnittstelle aktiviert mit dem gleichen Perimetertyp und dem gleichen IMPORT-Verzeichnis. Das Programm-Fenster zeigt den Informationstext "Receiver-Modus" und minimiert sich automatisch nach dem Start. Beim Schließen kommt ein zusätzlicher Warnhinweis.
PeriData kann auch Daten in die andere Richtung senden. Dabei werden die aktuellen Stammdaten des Patienten (Name, Vorname, Geburtsdatum, ID) zum Perimeter-Programm exportiert. Das erspart die Dateneingabe und die Suche bei vorhandenen Patienten. Das Perimeter-Programm wird bei Bedarf gestartet.
Folgende Perimeter-Typen können Patientendaten empfangen (klicke auf den Link, um alle Informationen zu erhalten):
Wenn PeriData die Patientendaten sendet, suchen manche Perimeter nach der passenden ID, andere nach dem Patientennamen und manche können konfiguriert werden. Üblicherweise ist "ID senden" AN. Bitte lesen Sie die speziellen Hilfetexte.
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