So verhält sich PeriData im Link-Modus

Verhalten beim Start aus der Praxis-Software:

Normaler Ablauf: Das PeriData-Programm öffnet sich, zeigt die Untersuchungsliste mit ALLEN Untersuchungen des Patienten und öffnet auf der linken Seite das SERIE-Fenster. Der Auswahl-Rahmen steht auf der letzten Untersuchung. Mit ENTER öffnet sich das Einzel-Fenster mit Details dieser Untersuchung.

Details und mögliche Störungen:

Das PeriData-Programm-Fenster öffnet sich sofort. -- Wenn der Aufruf aus dem Praxis-Software-Programm unvollständig oder falsch ist, wird PeriData nach einer detaillierten Fehlermeldung wieder geschlossen.

PeriData öffnet die Perimetrie-Datenbank des Patienten und zeigt das Datenbank-Fenster mit der Untersuchungsliste. -- Wenn die Datenbank-Datei fehlt (Patient bisher ohne Untersuchungen), wird sie automatisch neu erzeugt. Die Untersuchungsliste ist dann leer. Wenn die Perimetrie-Datenbank des Patienten nicht gefunden wird und nicht erzeugt werden kann, wird PeriData nach einer detaillierten Fehlermeldung wieder geschlossen. Ursache kann hier eine fehlende Laufwerksverbindung zum Server sein.

Name und Geburtsdatum werden aus dem Praxis-Software-Programm übernommen. -- Bei kleinen Abweichungen in den gespeicherten Daten werden diese in der PeriData-Datenbank automatisch korrigiert. Bei größeren Abweichungen (z.B. durch Namensänderung bei Eheschließung) fragt das Programm nach, da ein Fehler bei der Zuordnung der Patienten (über die Nummer in der Praxissoftware) passiert sein könnte.

Das Serie-Fenster wird automatisch geöffnet. -- Wenn die Datei keine Untersuchungen enthält oder die Namenskorrektur nicht durchgeführt werden konnte, öffnet sich das Fenster nicht.

Verhalten beim Datenimport

Importierte Daten werden immer in die Datenbank des aktiven Patienten gespeichert. -- Falls gleichzeitig noch andere Perimetrie-Datenbanken geöffnet sind (z.B. beim Handling von Altdaten), wird die richtige Datenbank automatisch gefunden. Falls diese Patienten-Datenbank versehentlich geschlossen wurde, wird sie automatisch wieder geöffnet, sobald Daten ankommen.

Der Patientenname in den importierten Daten wird dem vorgegebenen Namen (Praxis-Software) angepasst, ebenso das Geburtsdatum. Falls die Option “Patientennamen prüfen (Menü Extras / Optionen / Karteikarte Allgemein gewählt ist, wird bei einem wesentlichen Namens-Unterschied um Erlaubnis gefragt, da es sich ja um eine falsche Zuordnung handeln könnte. Wird die Erlaubnis nicht erteilt, dann werden die Importdaten ohne Namensänderung in der Reservedatenbank gespeichert, damit sie nicht verloren gehen. Man kann Sie später mit Kopieren/Einfügen in die richtige Patienten-Datenbank speichern.

Wenn die Option “Dubletten nicht einfügen„ (Menü Extras / Optionen / Karteikarte Allgemein) gewählt ist, werden Dubletten nicht eingefügt. Es ertönt ein Signal. Beachte: Bereits gespeicherte Dubletten können über die Funktion “Dubletten entfernen„ im Extras-Menü gelöscht werden.

PeriData schreibt eine Message-Datei für jede neu empfangene Untersuchung. Das ist eine GDT-Datei oder eine MES-Datei. Wenn das Praxis-Computer-System richtig konfiguriert ist, dann liest es diese Daten und nutzt sie für Einträge in der Patientenakte. Beachte: Auch Untersuchungen, die über Kopieren/Einfügen aus einer anderen PeriData-Datenbank (z.B.Altdaten, Reserve) übernommen werden, erzeugen eine Message-Datei.

Vorteile des Link-Modus:

1. Schnelleres Tempo, weil die Datenbank viel kleiner ist

2. Namen werden automatisch verglichen und korrigiert.

3. Der Geburtstag wird automatisch gesetzt, das Alter stimmt immer

4. Eine Namensänderung beispielsweise durch Heirat ist möglich, weil die Daten über die Nummer verbunden sind. Der Sicherheitsdialog verhindert Irrtümer.

5. Automatische Informationszeile in Ihrer Patientenakte, falls von der Praxissoftware unterstützt.

6. Keine Patientensuche, kein “Zeigen„-Knopf, die Untersuchungen des Patienten werden sofort gezeigt.

7. Höhere Sicherheit: kleinere Dateien sind weniger empfindlich gegenüber einem Datenspeicher-Fehler.

Nachteile des Link-Modus:

Sie müssen alte Untersuchungen zum passenden Patienten kopieren. Das ist aber nur einmalig erforderlich, wenn der Patient zum ersten Mal nach der PeriData-Umstellung wieder zur Untersuchung erscheint. Es dauert dann weniger als 30 Sekunden. Details siehe Handling von alten Daten.