Datensicherung und Backup

Allgemeines

Der Verlust von Untersuchungsdaten kann bedeutende Folgen für die Behandlung der Patienten haben. Die Sicherung der Daten hat deshalb höchste Priorität. Mit den heutigen Techniken ist ein automatisiertes tägliches Backup in mehreren Sicherheitsstufen möglich. Die Backup-Dateien müssen unbedingt in einem Verzeichnis liegen oder in ein Verzeichnis verschoben werden, das von der täglichen Praxisdaten-Sicherungsroutine erfasst wird.

Basis-Sicherheit - Original-Daten in der Geräte-Datenbank

Die Datenbank des Perimeter-Gerätes enthält die Original-Untersuchungsdaten. Die Einrichtung der Sicherungskopie erfolgt üblicherweise im Geräte-Programm.

Wiederherstellung bei: Verlust oder Fehlern in der Geräte-Datenbank

Routine-Sicherheit - Peridata-Datenbank

Die Peridata-Datenbank enthält alle Daten, die PeriData aus dem Gerät importiert hat. Die Einrichtung der Sicherung erfolgt dadurch, dass das Verzeichnis mit den PeriData-Files im Bereich der täglichen Praxisdaten-Sicherungsroutine liegt oder eine Kopie dorthin verschoben wird.

Bei Vollintegration in die Praxis-Software liegen die PeriData-Files auf einem Server und werden bei der Server-Sicherung erfasst. Bei anderen Konstellationen gibt es nur eine einzige PeriData-Datenbank mit 2 Files. Aus Geschwindigkeitsgründen liegt diese Datenbank oft lokal auf dem PC neben dem Perimeter (Empfangs-PC). Hier muss eine tägliche Kopie auf den Server (Praxisdaten-Sicherungsbereich) erfolgen.

Wiederherstellung bei: Verlust oder Fehlern in der PeriData-Datenbank

Maximal-Sicherheit - Importdaten-Backup

Bei dieser Zusatzfunktion wird eine Kopie der neu importierten Daten in einer zusätzlichen PeriData-Datenbank gespeichert. Jeden Monat wird eine neue Datenbank angelegt. Die Dateien heißen beispielsweise "PeridataBackup-Import-2026-03.phf" (und .phd) für den März 2026. Diese Sicherung erfolgt nur auf dem Empfangs-PC, der die Daten importiert.

Zur Einrichtung der Sicherung wird ein Import-Backup-Verzeichnis in den Optionen > Tab Sonstiges eingegeben. Wenn dieses Feld leer ist, findet kein Import-Backup statt. Das Verzeichnis sollte auf dem Server (Praxisdaten-Sicherungsbereich) liegen.

Wiederherstellung bei: Verlust oder Fehlern in der PeriData-Datenbank UND des Backups der PeriData-Datenbank.

Beachte: Auch ältere Daten werden unter dem Monat gespeichert, an dem die Übertragung stattfand.
Es werden nur Daten gespeichert, die direkt von einem Perimeter-Gerät kommen. Daten, die über Kopieren und Einfügen in die "richtige" Datenbank gelangen, werden NICHT zusätzlich in die Monats-Datenbank gesichert.

Universal-Sicherheit - Rohdaten-Backup

Die originalen Rohdaten, die das Gerät an PeriData schickt, werden nach dem Import gelöscht. Bei dieser Funktion wird eine Kopie der originalen Rohdaten gespeichert. Jede Untersuchung ist eine Datei, deren Name die Untersuchung kennzeichnet (Geburtsdatum, PatientenID, komprimierter Patientenname, PERI=Perimetrie, Untersuchungsdatum, Untersuchungszeit, Untersuchungsmethode - Beispiel: 1991-08-23_ID_1234567890_SOMEBODYJA_PERI_OS_2024-10-04_11-30h_24-2__ZETA.DCM). Die file extension ist der Original-Typ, also DCM=OPV-DICOM-Format, PDI=PDIF-Format, OC1=Octopus-Format, HFA=HFA1/2-Format.

Zur Einrichtung der Sicherung wird "Kopie der Original-Rohdaten speichern" in den Optionen > Tab Sonstiges aktiviert. Das Import-Backup-Verzeichnis muss definiert sein.

Wiederherstellung bei: Verlust oder Fehlern in der PeriData-Datenbank UND des Backups der PeriData-Datenbank, bei Verlust oder Fehlern in der Geräte-Datenbank -- Möglichkeit der Datenübernahme in andere Perimetrie-Programme, die Rohdaten lesen.